Ozonloch

OzonlochAls Ozonloch bezeichnet man eine unnatürlich starke Abnahme der Ozonschicht über den Polarregionen. Als Ursache für die Abnahme der Ozonschicht wurden gasförmige Halogenverbindungen (Fluorchlorkohlenwasserstoffe FCKW) ausgemacht. Für den Menschen hat die Abnahme der Ozonschicht gesundheitliche Folgen, da ohne die schützende Ozonschicht, gefährliche UV-Strahlung ungehindert auf die Erde einfällt, was zu Hautkrebs führen kann. Mitte der 90iger Jahre war der Abbau der Ozonschicht am stärkten. Nachdem Fluorchlorkohlenwasserstoffe verboten wurden, kommt es zu einem langsamen Aufbau der Ozonschicht, der aber noch einige Jahrzehnte andauern wird.




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Was ist das Ozonloch?

Der Begriff beschreibt einen starken Rückgang der Ozonschicht, der vor allem über den Polarregionen sehr ausgeprägt auftritt. Verantwortlich für die Abnahme der Ozonschicht sind sogenannte FCKWs (Fluorchlorkohlenwasserstoffe). Da die Ozonschicht eine maßgebliche Rolle bei der Neutralisierung gesundheitsschädlicher UV-Strahlen besitzt, hat das Ozonloch auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen.

Entstehung und Entwicklung

Hauptverantwortlich für die Entstehung des Ozonlochs sind die sogenannten FCKWs. Diese gasförmigen Halogenverbindungen, die in der Natur so gut wie nicht vorkommen, wurden seit den 30er Jahren industriell hergestellt und im großen Stil als Kältemittel in Kühlschränken und Klimaanlagen sowie als Treibgas in Spraydosen verwendet. Sie steigen bis in die obere Atmosphäre auf und spalten dort das Ozon. Anfang der 80er Jahren bemerkten Meteorologen erstmals eine saisonale Abnahme der Ozonschicht über den Polarregionen, die sich von Jahr zu Jahr steigerte. Schnell wurde die Ursache erkannt und die Verwendung von FCKWs durch internationale Abkommen beschränkt.




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Das wichtigste von ihnen ist das Protokoll von Montreal aus dem Jahre 1987. Nachdem das Ozonloch kurz nach der Jahrtausendwende seine größte Ausdehnung erreichte, ist seit einiger Zeit wieder eine Regeneration des Ozons zu beobachten. Es wird jedoch noch einige Jahrzehnte dauern, bis das Ozonloch wieder völlig verschwunden ist. Die Verstärkte Emission von Treibhausgas (wie zum Beispiel Methan) könnte nach neuesten Erkenntnissen die Erneuerung der Ozonschicht verlangsamen. Damit ist Treibhausgas zwar nicht direkt, aber indirekt für die Schädigung der Ozonschicht verantwortlich.

Auswirkungen auf den Menschen

Die Abnahme der Ozonschicht zieht negative Konsequenzen für die Gesundheit des Menschen nach sich. Ohne das schützende Ozon ist die Intensität der auf der Erdoberfläche ankommenden UV-Strahlung deutlich erhöht. Die Entstehung von Hautkrebs kann dadurch begünstigt werden. In Australien sind die Auswirkungen besonders schlimm. Das Land leidet unter der höchsten Hautkrebsrate der Welt. Auch in Europa nimmt die Zahl der Hautkrebsfälle seit Jahrzehnten zu. Zwar ist der Rückgang der Ozonschicht auf der nördlichen Halbkugel weniger dramatisch ausgefallen als im Süden, doch auch hier sind die negativen Auswirkungen nachweisbar. Mediziner gehen allerdings davon aus, dass auch ein verändertes Freizeitverhalten mit häufigeren Aufenthalten in der Sommersonne dazu beigetragen hat.




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