Mikrowelleneinrichtung

Mikrowelleneinrichtung MikrowelleVon einer Mikrowelleneinrichtung spricht man, wenn in das Brat- und Backrohr eines Küchenherdes eine Mikrowelle integriert ist. Dabei kann das Essen wahlweise konventionell mit der Backrohrheizung erhitzt werden, oder es wird zum schnellen garen oder auftauen die Mikrowelleneinrichtung verwendet. Eine gleichzeitige Benutzung von Backrohrheizung und Mikrowelleneinrichtung verringert die Garzeit und es kann in einigen Fällen dadurch Strom gespart werden.

Eine Mikrowelleneinrichtung ist eine spezielle Zusatzfunktion, die in einen ansonsten handelsüblichen Backofen integriert ist. Diese Technik erlaubt es, die Backröhre auch wie eine Mikrowelle zu nutzen. In der Regel hat der Nutzer die Wahl, ob er das Essen konventionell oder mittels der Mikrowellenstrahlung zubereiten will. Allerdings besteht häufig auch die Möglichkeit, beide Funktionen zur gleichen Zeit zur verwenden. Solche Kombigeräte reduzieren die Garzeit deutlich und können somit auf lange Sicht effektiv Strom sparen.




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Das Prinzip hinter einer Mikrowelleneinrichtung

Das Prinzip ist das Gleiche wie bei der Mikrowelle. Eine Zyklotron erzeugt eine hochfrequente kurzwellige Strahlung im Bereich von 2,455 GHz. Diese hat die Eigenschaft direkt auf die Wassermoleküle in der Nahrung zu wirken. Die von außen – in Form der Mikrowellen zugeführte Energie – wird hier in Bewegungsenergie umgewandelt. Die Bewegung stellt dabei nichts anderes als Wärme dar. Je schneller diese ausfällt, desto höher steigt die Temperatur an. Der wesentliche Unterschied gegenüber einer normalen Mikrowelle ist dabei in der Bauart zu suchen. Das Zyklotron einer Mikrowelleneinrichtung fällt deutlich größer aus, was aber nichts an der Frequenz oder dem Energiegehalt der Strahlung ändert. Lediglich die Menge der emittierten Partikel kann auf diese Weise erhöht werden.




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Metalle nicht verwenden

In einer Mikrowelleneinrichtung dürfen in keinem Fall Metalle verwendet werden. Diese können eine ladungsbildende Reaktion auslösen, denn das Metall induziert ein Magnetfeld, dass zur Überladung des Zyklotrons führt. Daher dürfen in einem entsprechenden Herd nur nicht leitende Materialien genutzt werden. Andernfalls kann die Überladung zu einer Explosion führen, die durchaus eine Gefährdung für die Umgebung darstellt. Die Strahlung an sich ist aber ungefährlich. Durch die Zuschaltung der normalen Back oder Röstfunktion, kann das Essen sowohl von Innen als auch gleichzeitig von Außen gegart werden. Dies sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung in den Speisen, sodass zum Beispiel außen eine gute Kruste entsteht, während im Inneren die Flüssigkeit erhalten bleibt.




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