Die Wärmekapazität im Allgemeinen, gibt an wieviel Wärmeenergie(Q) ein Körper pro Temperaturänderung (T) speichern kann. Die spezifische Wärmekapazität ist die auf die Masse des Stoffes bezogene Wärmekapazität. Die spezifische Wärmekapazität gibt die Energie an, die man benötigt, um 1 Kg eines Stoffes um 1° zu erwärmen. Sie wird mit Hilfe eines Kalorimeters bestimmt. Wasser (4,18 KJ/(kg K)) hat bis auf Helium die höchste spezifische Wärmekapazität. Im Vergleich zu anderen Flüssigkeiten ist die spezifische Wärmekapazität von Wasser sehr hoch. Die Tatsache ist besonders wichtig bei der Berechnung des Mischungsverhältnisses zur Herstellung von warmen Brauchwasser. Auch für die Berechnung der benötigten Energiemenge um einen Pufferspeicher aufzuheizen wird die spezifische Wärmekapazität des Wassers verwendet. Aber nicht nur für die Wärmebedarfsberechnung von Gebäuden ist die spezifische Wärmekapazität des Wassers von Bedeutung. Sie beeinflusst auch unser Klima. So speichert das Wasser in Folge seiner großen spezifischen Wärmekapazität im Sommer große Energiemengen ohne dass es dabei allzu stark erwärmt wird. Im Winter wird dann diese Wärmeenergie abgegeben. Daher ist das Klima in Meernähe meist sehr ausgeglichen.