um das durch ein Saugrohr eintretende Wasser zu fördern. Diese Bauart ermöglicht es, dass sehr große Mengen an Wasser in kurzer Zeit mit der Schmutzwasserpumpe gefördert werden können. Allerdings ist die Förderhöhe der meisten Schmutzwasser - Kreiselpumpen nicht sehr groß. Sie liegt in der Regel zwischen 3-11m. Im Fachhandel sind auch Schmutzwasserpumpen erhältlich die eine Förderhöhe von bis zu 40m besitzen. Diese Schmutzwasserpumpen besitzen ein spezielles Dichtungssystem und sind viel teurer als eine herkömmliche Schmutzwasserpumpe. Man sollte sich deshalb vor dem Kauf überlegen, für welche Aufgaben die Schmutzwasserpumpe verwendet werden soll. Des weiteren sollte man beim Kauf darauf achten, dass die wichtigen Bauteile der Schmutzwasserpumpe aus verschleißfesten Materialien gefertigt sind. So halten Kunststofflaufräder meist den harten Einsatzbedinungen nicht sehr lange Stand. Auch das Gehäuse der Pumpe sollte aus bruchfestem Material gefertigt sein. Einige Hersteller bieten Schmutzwasserpumpen aus Edelstahl an. Diese Pumpen sind meist sehr robust und ausserdem äußerst korrossionsbeständig, so das sie auch bei hartem Einsatz lange ihren Dienst verrichten. Arbeiten mit der Schmutzwasserpumpe: Beim Arbeiten mit einer Schmutzwasserpumpe ist einiges zu beachten. So muss die Pumpe auf festen Untergrund gestellt werden, damit diese nicht im Schlamm versinken kann. Ein Einsinken des Ansaugstutzens bewirkt, dass nicht genug Wasser angesaugt werden kann. In diesem Fall zieht die Schmutzwasserpumpe Luft und die Pumpleistung geht gegen null. Während die Schmutzwasserpumpe arbeitet dürfen sich keine Personen im Wasser aufhalten, da ein technischer Defekt in der Pumpe ansonsten zu einem schweren Unfall führen kann. Ist es aus arbeitstechnischen Gründen notwendig, dass sich Personen im Bereich der Schmutzwasserpumpe aufhalten, so muss ein geeigneter Fehlstromschalter von einem Fachmann vor die Schmutzwasserpumpe geschaltet werden.