Die Erdung und der Nulleiter sind ständig mit dem Stromnetz verbunden. Einbau und Funktionsweise des Netzfreischalters: Der Netzfreischalter wird in der Regel im Verteilerkasten nach den Sicherungen eingebaut. Es ist aber auch möglich einzelne Abschnitte eines Gebäudes vom Stromnetz zu trennen. In diesem Fall trennt der Netzfreischalter nur einen oder mehrere Stromkreise vom Netz. Man kann beispielweise nur die Schlafräume durch eine Netzfreischaltung vom Stromkreis trennen, alle anderen Räume bleiben dann am Netz. Dies hat den Vorteil, das Verbraucher wie Elektrowecker oder Stand-By - Geräte in diesen Räumen am Netz belassen werden können. Gesundheitlicher Aspekt des Netzfreischalters: Insbesondere elektrosensible Menschen profitieren klar von einem Netzfreischalter. Wenn man bedenkt, dass in einem Einfamilienhaus einige hundert Meter Kabel verlegt werden. Werden diese von elektrischen Strom durchflossen, entsteht ein elektromagnetisches Feld. Auch wenn keine Verbraucher angeschlossen sind, bildet sich ein elektromagnetisches Feld aus, dass sich beim Einschalten eines Verbrauchers extrem verstärken kann. Ein Netzfreischalter gewährleistet, dass sich ein elektromagnetisches Feld nicht aufbaut. Der Einfluss der elektromagnetischen Strahlung auf den menschlichen Körper ist wissenschaftlich noch nicht vollkommen geklärt, d.h. man hat keine gesicherten Erkentnisse über eine eventuelle gesundheitsgefährdende Wirkung dieser Strahlung. So kann ein Netzfreischalter auch für Personen durchaus interessant sein, die nicht unbedingt körperlich auf die elektromagnetische Strahlung reagieren. Netzfreischalter sind schon für unter 100 Euro im Fachhandel erhältlich. Der Einbau darf aber nur durch einen Fachmann durchgeführt werden.