Kondensator, der sich meistens unter der Wäschetrommel befindet. Im Kondensator wird die warmfeuchte Luft durch kühle Aussenluft gekühlt. Die Kühlung der feuchtwarmen Ludt findet räumlich getrennt von der Aussenluft statt (Wärmetauscher). Dabei kondensiert die Feuchte Luft und setzt sich als Wasser im Kondensator nieder. Der Kondestrockner sollte an einem möglichst kühlen Ort aufgestellt werden, denn je kühler die Umgebungsluft ist, umso besser funktioniert der Kondensationsprozess. Das Kondenswasser im Kondensator wird mit einer Pumpe in ein Auffanggefäß gepumt. Es gibt Kondenstrockner bei denen das Auffanggefäß regelmäßig geleert werden muss, bei einigen Kondenstgrocknern ist es auch möglich einen Abwasserschlauch anzuschließen, was einem einige Arbeit erspart. In jedem Fall muss der Kondensator im Kondenstrockner regelmäßig gereinigt werden, da sich feine Texilienreste in diesem ansammeln können. Wird der Kondensator nicht gereinigt, so können diese Textilreste zu schimmeln anfangen, wobei ein unangenehmer Geruch entstehen kann. Zudem arbeitet der Kondenstrockner nicht eiwandfrei, wenn die Textilreste nicht entfernt werden. Der herkömmliche Kondenstrockner verbraucht bis zu 15% mehr Energie als ein Ablufttrockner. Allerdings kommen zunehmend auch Kondenstrockner auf den Markt, die ähnlich wie eine Wärmepumpe arbeiten. Diese Kondenstrockner sparen ca. 44%-50 Energie verglichen mit herkömmlichen Kondenstrocknern. Jedoch sind diese Geräte störanfälliger als herkömmliche Kondenstrockner und brauchen für den Trocknungsvorgang meist auch mehr Zeit. Auch der Preis dieser Wärmepumpentrockner liegt derzeit meist über dem herkömmlicher Wäschetrockner. Da Kondenstrockner relativ viel Energie verbrauchen ist es sehr ratsam bei der Anschaffung darauf zu achten, dass das Gerät eine gute Energieeffizienzklasse aufweist. Bei häufigem Gebrauch amortisieren sich die Mehrkosten meist relativ schnell. Beim Kauf eines Kondenstrockners sollte man neben der Energieeffizienzklasse auch auf die Trocknungszeit und das Fassungsvermögen achten. Sowohl die Trocknungszeit als auch das Fassungsvermögen des Kondenstrockners sollte dem tatsächlichen Bedarf angepasst sein. Ein zu groß gewählter Kondenstrockner, der meist eine höhere Leistung aufweist, verbraucht auch mehr Strom als ein kleiner Kondensationstrockner gleicher Energieeffizienzklasse.