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    Heizlastberechnung / Hydraulischer Abgleich

    Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass jeder Heizkörper bzw. Heizkreis mit genau der Wärmeenergie versorgt wird, die Notwendig ist um die Räumlichkeiten auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Ein hydraulischer Abgleich wird immer bei einer festgelegten Vorlauftemperatur durchgeführt. Seit dem Jahr 2004 ist die Fachgerechte Heizlastberechnung und die genaue Planung des Rohrnetzes vorgeschrieben. Aus der Berechnung ergibt sich sowohl der Wärmebedarf als auch die Volumenströme. Jeder Handwerker ist verpflichtet einen hydraulichen Abgleich des gesamten Rohrnetzes durchzuführen. Ein hydraulischer Abgleich kann auch nachträglich bei schon bestehenden Heizungs- systemen durchgeführt werden.

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    Allerdings muss dann die Heizungsanlage über voreinstellbare Thermostatventile verfügen. Wenn ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde besitzen alle parallelen Heizungssystem- komponenten den gleiche hyraulischen Widerstand. Der Hydraulische Abgleich wird immer bei der maximalen Heizlast durchgeführt, da es notwendig ist, dass alle Heizkörper mit dem Heizmedium durchströmt werden. Ein hydraulischer Abgleich kann auf verschiedene Art und Weise erreicht werden. So können entweder Thermostatventile mit Durchflusskennwert verwendet werden bei denen der in der Heizungsplanung berechnete Wert eingestellt wird. Oder man reguliert an den Rückläufen die Durchflusswiderstände. Auch der Einsatz von Heizkörperventilen die mit einem Volumenstromregler ausgestattet sind ist möglich. Oft wird leider ein hydraulischer Abgleich nicht durchgeführt, mit der Folge, dass die Heizungsanlage erheblich mehr Strom und Wärmeenergie benötigt. Die Heizungsanlage weist dann einen erheblich geringeren Wirkungsgrad auf. In der Regel amortisieren sich die Kosten für den hydraulischen Abgleich schon nach relativ kurzer Zeit. Ist ein hydraulische Abgleich nicht oder nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden, so kann sich dies auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. So kann es sein, dass die Heizkörper nicht richtig Warm werden bzw. andere Heizkörper überhitzen. Oft wiesen die Thermostatköpfe ein sehr schlechtes Regelverhalten auf. Auf Grund einer zu hohen Durchflussgeschwindigkeit kann es vorkommen, dass die Heizkörperventile und/oder die Rohrleitungen Geräusche abgeben. Wurde ein hydraulischer Abgleich nicht durchgeführt, so kann es sein, dass die Heizkörperventile nicht bei der gewünschten Temperatur öffen und schließen. Häufig wird dann die Heizungsanlage mit einer viel zu hohen Temperatur betrieben, um die Versorgungsengpässe auszugleichen, was zwangläufig zu einem unnötig hohen Energieverbrauch führt. Bei stetig steigenden Energiekosten sollte eigentlich jeder Hauseigentümer dafür Sorge tragen, dass ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird.

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