20% Holzgas, das für die Energieerzeugung in einem Blockheizkraftwerk genutzt werden kann. Der Rest der bei der Holzvergasung zurückbleibt ist Holzkohle und Holzgeist. Allerdings sind derzeit für die Holzvergasung in einem Blockheizkraftwerk noch einige technische Problem zu überwinden. So kann der im Holz enthaltene Teer den Motor des Blockheizkraftwerks schädigen. Allerdings könnte der Teer mit einem geeigneten Katalysator ebenfalls in brennbaren Gas umgewandelt werden. Weitere Begleitstoffe die bei der Holzvergasung entstehen machen daher einen Motorölwechsel ca. alle 600 Betriebsstunden notwendig. Auch eine stärkere Zündanlage ist bei einem Holzvergaser notwendig, da das Holzgas schwer entzündlich ist. In Versuchsanlagen wird deshalb oft Diesel zum Holzgas gemischt. Allerdings ist der Verbrauch an Diesel das bei der Holzvergasung verwendet wird nicht sehr groß, so dass sich eine Einsparung von ca. 90% an Diesel gegenüber einem herkömmlich betriebenen Blockheizkraftwerk ergeben. Die technischen Probleme lassen sich mit Sicherheit kurz bis mittelfristig lösen so dass marktreife Blockheizkraftwerke mit Holzvergaser zur Verfügung stehen werden.