muss elektrische Energie zugeführt werden, damit sie die Erdwärme auf ein höheres Energieniveau bringen kann. Die Leistungszahl der Erdwärmepume wird durch das Verhältnis von Wärmeleistung zur elektrischen Leistung bestimmt. Die Jahresarbeitszahl entspricht der tatsächlichen Leistung im Betrieb. In die Jahresarbeitszahl fließen die Messungen am Stromzähler und am Wärmemengenzähler ein. Werden die Erdsonden (bei der Tiefenbohrung) oder die Flächenkollektoren falsch berechnet, so so kann es sein dass die Erdwärmepumpe nicht die erforderliche Mindest - Jahresarbeitszahl erbringt. Im Extremfall wird die Erdwärmepumpe mehr zu einer elektrischen Heizung als zu einer Wärmepumpenheizung, was natürlich nicht dem Zweck der Anlage entspricht. Die Berechnung für die Erdwärmepumpe sollte unbedingt von einem Fachmann durchgeführt werden, da für die Leistung nicht nur die Erdkollektorfläche bzw. die Erdsondentiefe entscheident ist, sondern auch die Entzugsleistung für das Erdreich. So kann man einem trockenen sandigen Boden mit einem Flächenkollektor nur ca. 15 Watt/m² entziehen, während die Entzugsleistung bei einem grundwasserführenden Boden bei ca. 35 Watt/m² liegt.