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Erdöldestillationsanlage In einer Erdöldestillationsanlage wird Rohöl in Abhänigkeit von seinem Siedeverhalten in seine Bestandteile zerlegt. Den Zerlegungsprozess bezeichnet man als fraktionieren. Bei der Erdöldestillation werden zwei Destillationsverfahren angewendet: 1. Die atmosphärische Rohöl-Destillation 2. Vakuum-Destillation
Bei der Die atmosphärische Rohöl-Destillation entstehen Gase und Flüssiggase wie Methan, Ethan, Propan und Butan bis ca. 35°. Rohbenzin bzw. Naphtha erhält man bei ca. 35-180°. Mitteldestillate wie Kerosin und Petroleum entstehen von 180-250°. Über 350° entsteht der atmosphärische Rückstand, der in der Vakuum-Destillation
weiter verarbeitet wird. Bei der Vakuum-Destillation entstehen Vakuumgasöl, Wachsdestillate und der Vakuumrückstand, der z.B. zu Bitumen weiter verarbeitet wird.
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