Brenngel wird hauptsächlich als Brennstoff in Gelkaminen verwendet. Aber nicht nur Gelkamine werden mit Brenngel befeuert. Auch alte Heizkamine oder Kachelöfen können so umgebaut werden. dass man diese mit Brenngel befeuern kann. Bei der Verbrennung des Gels, das vollkommen rückstandslos verbrennt, entstehen keine giftigen Abgase, Rauch oder Ruß. Daher kann ein Gelkamin auch ohne Schornstein- anschluss betrieben werden. Allerdings ist für eine ausreichende Belüftung zu sorgen. Bei den einzelnen Brenngel - Sorten gibt es Unterschiede in der Viskosität und der Brenndauer. Zähflüssiges Brenngel ist dann von Vorteil, wenn der Gelkamin häufig transportiert bzw. verschoben wird, da die Gefahr des Überschwappens bei einem zähflüssigen Gel nicht so groß ist. Die Brenndauer des Brenngels hängt von dessen Zusammen- setzung ab. So ist die Flammenhöhe bei langsam abbrennendem Brenngel meist niedriger als bei schnell brennendem Gel. Beim Kauf des Brenngels sollte man deshalb auf die Herstellerangeben schauen. Viele Hersteller machen sowohl Angaben über die Brenndauer als auch über die Flammenfarbe und Höhe des Brenngels